Samstag, 26. Januar 2008

Ich glaub es geht schon wieder los...

Würde man das Jahr danach einteilen, welche Niveaustufe sich entschließt Nachhilfe zu nehmen, so wäre jetzt allertiefster Winter.
Pünktlich zur Ausgabe der Halbjahreszeugnisse kommen die aus ihrem Versteck, die sich jahrelang kompetenzmäßig irgendwie durchmogeln konnten. Aber jetzt, so ein halbes Jahr vor der langersehnten Abiturstufe, reicht dann doch keine 4, die man mit Ach und Krach im Endjahr bekommt, weil der Lehrer mehr als ein Auge zudrückt.
Wobei man noch dazu sagen muss, dass es nicht die Schüler an sich sind, die einen plötzlichen Motivationsschub erhalten, sondern eher die Eltern, die ihr Kind durchs Abi prügeln wollen.
Und dann steht man da als armer Tor, und versucht mit Händen und Füßen die einfachsten Dinge zu erklären.

Allerdings gibt es Momente, die einen aufheitern: Immer dann, wenn der 8. Klässler mehr weiß, als der aus der zehnten. Also ich find das lustig!

2 Kommentare:

sannah hat gesagt…

Die Überschwemmung mit Inkompetenz ereilt Dich doch hoffentlich im Studienkreis und nicht auch noch privat?! Aber was daran neu sein soll - das weiß ich auch nicht. Dass die lieben Eltern ihren Kindern mit Nachhilfe 5 vor 12 das gute Abi sichern wollen oder dass schon in Klasse 4 für den Erhalt der Gymnasialempfehlung Nachhilfe gegeben wird, was ist das größere Übel?

Anonym hat gesagt…

Nunja Mathe war bei den meisten Schülern zu meiner Zeit (und auch bei mir) nie der Renner.. und es wird es sicher jetzt im "Jahr der Mathematik" auch nicht werden. Ich meine, man kann bei Problemen auf dem Gebiet nicht früh genug mit Nachhilfe anfangen..und wenn es die Lehrer im heutigen Schulunwesen nicht auf die Reihe bekommen..nunja.. Alex sollte sich freuen.. bringt's doch hoffentlich für ihn auch einen Nebenverdienst. Warum soll man nicht auch mal ein bißchen von der Dummheit der Welt profitieren können??
lg