Freitag, 29. April 2011

Nr.3 - Der Titanic-Kapitän

Das Radar hat´s vorausgesehen, das Echolot hat gewarnt.
Souverän füllt der Kapitän das Whisky-Glas in der Hand bis zum Rand.
Auf dem Sonnendeck ist der Eisberg zu seh´n majestetisch, bedrohlich und unheimlich schön. Man spürt die Gefahr doch kann man sie nicht seh´n.

Als unsinkbar galt sie, die Titanic, als sie am 10. April 1912 zum ersten Mal auslief. Niemand hätte damit gerechnet, dass sie vier Tage später unausweichlich mit einem Eisberg kollidierte und in den kalten Fluten des Atlantiks versank.
Sicher kann man sagen, dass Konstruktionsfehler gemacht und auch einige Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten wurden. Aber welche Rolle spielt der Kapitän?

Es gab mehrfach Warnungen: die wurden allerdings nicht beachtet beziehungsweise der Ernst der Lage nicht erkannt.
Er hat sich selbst überschätzt: Er war sicher erfahren, doch er hat zu sehr darauf vertraut, dass alles gut gehen wird.
Fehlendes Wissen: Das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund. Nur 1/3 eines Eisberges sind sichtbar...der Rest liegt verborgen unter der Oberfläche. Wenn man sich jetzt nur mit dem offensichtlichen Teil beschäftigt, ist auf Dauer eine Kollision nicht zu vermeiden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Nichtbeachtung des Offensichtlichen und Desinteresse für das Verborgene zur Katastrophe geführt haben. Im Nachhinein lässt sich nur auch nichts mehr ändern, sonden man kann den Opfern nur Gedenken. Deswegen möchte ich den Post mit einer Schweigeminute beenden:




Danke!

Sonntag, 3. April 2011

Liebe macht blind...

Lang ist es her! Zeitmangel, fehlende Motivation, kein Mitteilungsbedürfnis...Gründe gab es viele, warum es hier ruhig wurde. Aber egal..vielleicht geh ich demnächst mal wieder drauf ein. Nun zum eigentlichen Thema: Liebe macht blind...zweimal. Am Anfang ist es die rosarote Brille - laut Forschern hat man die so 9-10 Monate. Und die blendet halt alle Anzeichen aus, die jeder rationale Mensch mitbekommt. Sie ist sogar so stark, dass auch rationale Fremdwahrnehmungen ausgeblendet werden. Ein Wunder, dass es von Jamba dazu noch kein App gibt. Vielleicht sollte ich eines auf den Markt bringen...die Anti-Rosa-brille. Die Frage ist, ob es wirklich Interessenten dafür gibt, oder ob die Betroffenen ihren Bedarf erst dann feststellen, wenn es zu spät ist. Am Ende ist es dann die schwarze Brille. Ich weiß klingt komisch! Sie hat den konträren Effekt zur Rosaroten und lässt nun alles Positive im Dunklen verschwinden. Das Problem ist, dass viele kaum vermeiden können, sie aufzusetzen..oft mit dem Hintergrund, dass sie ja nicht meine ARB hatten. Ein Teufelskreis. Warum ich das schreibe? Weil ich umzingelt bin! Ich fühl mich wie in einer Fielmann-Filliale. Die eine Art ärgert mich ja selbst...der anderen würde ich gern helfen, aber selbst als auserwählter Brillenloser ist man manchmal machtlos. Es bleibt einfach zu hoffen, dass ich an Brillenlose gerate!