Ohne auf den Galapagosinseln gewesen zu sein, mache ich Beobachtungen, die mir eindeutig belegen, dass die Evolution voranschreitet. Diesmal scheint es den Homo sapiens homo normalos zu treffen, der um seine Existenz bangen muss.
Ich beobachte ja seit geraumer Zeit die Entwicklung und berichtete bereits mehrfach über verschiedene Exemplare, bei denen ich eine gewisse Verhaltensmutation feststellen konnte. Bislang ging ich davon aus, dass es sich dabei um individuellspezifische Muster handelte, deren Ursache ich in der Zeit vor meiner Beobachtung sah.
Aus den Beobachtungen jüngster Zeit muss ich allerdings andere Schlüsse ziehen. Im Beobachtungsgebiet tauchen immer mehr Exmeplare der neuen Art auf, sodass das Phänomen bzw. die Mutation nicht mehr als Einzelfall aufzufassen ist. Es scheint so, dass die zuerst auftretenden Individuen auch nur ein Übergangsstatus hatten, da die neueren Fälle sich deutlich von diesen unterscheiden. Das bislang beobachtete adaptive Verhalten, das sich insbesondere bei der Nahrungssuche zeigte, weicht nun einer Art Schwarmbildung. Dieser Schwarm stellt den Exemplaren zumindest eine Grundversorgung, je nach Angebot wird diese noch erweitert. Gleich geblieben ist allerdings das egozentrische Weltbild. Vermutlich bildet es die Grundlage für diese Veränderung.
Mir ist allerdings noch unklar, inwieweit diese Veränderung ansteckend ist. Ich muss vorerst davon ausgehen. I´m a Legend...
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