Das Radar hat´s vorausgesehen, das Echolot hat gewarnt.
Souverän füllt der Kapitän das Whisky-Glas in der Hand bis zum Rand.
Auf dem Sonnendeck ist der Eisberg zu seh´n majestetisch, bedrohlich und unheimlich schön. Man spürt die Gefahr doch kann man sie nicht seh´n.
Als unsinkbar galt sie, die Titanic, als sie am 10. April 1912 zum ersten Mal auslief. Niemand hätte damit gerechnet, dass sie vier Tage später unausweichlich mit einem Eisberg kollidierte und in den kalten Fluten des Atlantiks versank.
Sicher kann man sagen, dass Konstruktionsfehler gemacht und auch einige Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten wurden. Aber welche Rolle spielt der Kapitän?
Es gab mehrfach Warnungen: die wurden allerdings nicht beachtet beziehungsweise der Ernst der Lage nicht erkannt.
Er hat sich selbst überschätzt: Er war sicher erfahren, doch er hat zu sehr darauf vertraut, dass alles gut gehen wird.
Fehlendes Wissen: Das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund. Nur 1/3 eines Eisberges sind sichtbar...der Rest liegt verborgen unter der Oberfläche. Wenn man sich jetzt nur mit dem offensichtlichen Teil beschäftigt, ist auf Dauer eine Kollision nicht zu vermeiden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Nichtbeachtung des Offensichtlichen und Desinteresse für das Verborgene zur Katastrophe geführt haben. Im Nachhinein lässt sich nur auch nichts mehr ändern, sonden man kann den Opfern nur Gedenken. Deswegen möchte ich den Post mit einer Schweigeminute beenden:
Danke!
Freitag, 29. April 2011
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1 Kommentar:
wie immer in eine schoene analogie Form geschriben alex
ohne ihm wurde es aber auch nicht gehen
schoene woche noch
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